Mit der Stimme das Ungeborene berühren.

Ab dem vierten Monat ist das Ohr des Ungeborenen als erstes Sinnesorgan bereits voll ausgebildet. Die Erlebniswelt des Ungeborenen ist somit sehr stark durch das Hören geprägt.

 

Was Ihr Baby hört, kann es noch nicht einordnen. Fest steht jedoch, wobei Sie sich wohl fühlen, dabei fühlt sich auch Ihr Baby wohl.

 

Entspannende Klänge stärken Schwangere und das ungeborene Kind. Vertraute Geräusche machen es Ihrem Baby nach der Geburt leichter, sich in dieser für ihn neuen Welt zu Recht zu finden.

Das Fruchtwasser leitet Geräusche aus fast dem gesamten hörbaren Frequenzbereich relativ ungedämpft an das Ohr des Fötus.

Mindestens drei bis vier Monate vor der Geburt reagiert der Fötus motorisch auf Geräusche und Klänge außerhalb des Mutterleibs, z.B. mit Strampeln. In diesem Zeitraum führen Geräusche auch zu messbaren Veränderungen beim Herzschlag und bei den neuralen Reaktionen des Gehirns.

Vor der Geburt gehörte Geräusche haben einen Einfluss auf das Verhalten nach der Geburt. In der Schwangerschaft wahrgenommene Geräusche wie Herzschlag und Stimme der Mutter, mehrfach vorgelesene Geschichten und häufig gehörte Musikstücke beeinflussen nach der Geburt Herzschlag und Atmung. Neugeborene können die Stimme ihrer Mutter von der anderer Frauen unterscheiden – eine Fähigkeit die nur pränatal erworben worden sein kann.

Der Fötus ist einer ganzen Palette hörbarer Geräusche des mütterlichen Körpers (der sogenannten Mutterleibsmusik) ausgesetzt. Geräusche des Herz-Kreislauf-Systems, Geräusche die durch Körperbewegungen, wie durch durch Laufen, Stimme und Atem und Geräusche die beim Trinken, Essen und bei der Verdauung entstehen.

Entspannende Klänge stärken Schwangere und das ungeborene Kind.